Springe direkt zu Inhalt

NeuroCure

Neue Perspektiven in der Therapie neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen

27.09.2018

NeuroCure: Neue Perspektiven in der Therapie neurologischer Erkrankungen entdecken.

NeuroCure: Neue Perspektiven in der Therapie neurologischer Erkrankungen entdecken.
Bildquelle: Andreas Horn

Der neurowissenschaftliche Exzellenzcluster?NeuroCure?wird bereits seit 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der L?nder an der Charité – Universit?tsmedizin Berlin gef?rdert und kann nun seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Die Erforschung von neurologischen sowie psychiatrischen Krankheitsmechanismen und die ?bertragung grundlagenwissenschaftlicher Erkenntnisse in klinisches Handeln, kurz: Translation, stehen im Zentrum des interdisziplin?ren und internationalen Konsortiums. NeuroCure wird sich in Zukunft mit Projekten aus dem gesamten Lebensbereich – von der embryonalen Entwicklung bis ins hohe Alter – besch?ftigen und neue innovative Module etablieren, die den Translationsprozess beschleunigen.

NeuroCure ist an der Charité – Universit?tsmedizin Berlin, der gemeinsamen medizinischen Fakult?t von Freier Universit?t Berlin und der Humboldt-Universit?t zu Berlin – angesiedelt und kooperiert eng mit verschiedenen au?eruniversit?ren Forschungseinrichtungen; zu den Partnern z?hlen das Deutsche Institut für Ern?hrungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC). Auch wird die Zusammenarbeit mit den beiden transnationalen Forschungszentren, dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), weiter ausgebaut.

?Unser Ziel ist, Erkenntnisse aus der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung noch erfolgreicher als bisher in die klinische Anwendung zu überführen und neue therapeutische sowie diagnostische Ans?tze für Patientinnen und Patienten zu entwickeln,“ sagt Prof. Dietmar Schmitz, Direktor des Neurowissenschaftlichen Forschungszentrums an der Charité und Sprecher des Clusters.

Die Untersuchungsans?tze reichen von molekularen Methoden über bildgebende Verfahren bis zu verhaltensbiologischen und neuropsychologischen Untersuchungen. Dabei stehen Entwicklungsst?rungen, aber auch Erkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose, Demenz und Epilepsie sowie verschiedene psychiatrische Krankheitsbilder wie Schizophrenie, Sucht und Depression im Vordergrund. ?Mit unserer Forschung m?chten wir übergreifende Mechanismen über die Entstehung und die Verl?ufe von neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen identifizieren und uns nicht allein auf eine spezifische Krankheit des zentralen Nervensystems fokussieren. Dabei ist unsere interdisziplin?re Zusammenarbeit sehr wichtig, damit wir aussichtsreiche Therapien entwickeln k?nnen“, erkl?rt Dietmar Schmitz. Um die Forschung der Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu unterstützen, werden Know-how und hochmoderne Ger?te in zentralen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Dietmar Schmitz (Charité – Universit?tsmedizin Berlin) ist Sprecher des Exzellenzclusters Neurocure.

Prof. Dr. Dietmar Schmitz (Charité – Universit?tsmedizin Berlin) ist Sprecher des Exzellenzclusters Neurocure.
Bildquelle: Pablo Castagnola

Zur F?rderung der klinischen Forschung wird das bereits etablierte?NeuroCure?Clinical Research Center durch das Modul 'BrainLab' erweitert. Zukünftig werden in enger Zusammenarbeit mit den klinischen Bereichen der Neurochirurgie und der neurologischen Intensivstation Behandlungswege insbesondere für akute und hyperakute Erkrankungen entwickelt. Dies erm?glicht eine noch umfassendere Erforschung verschiedenster neurologischer Krankheitsbilder.

Das Mentoring-Programm 'SPARK-Berlin' soll die Umsetzung von Ergebnissen aus der Forschung in klinisch-relevante Arzneimittel und Diagnostika beschleunigen.

Mithilfe des 'VOS-Moduls' (Value and Open Science) soll die Vorhersagekraft und Reproduzierbarkeit der Forschung verbessert werden; zudem soll ein freier Zugang zu den Resultaten der wissenschaftlichen Arbeiten erm?glicht werden.

?Gerade durch die Schaffung dieser neuen strukturellen Module, der Vernetzung der laufenden Forschungsaktivit?ten sowie durch die Rekrutierung exzellenter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler wird der neurowissenschaftliche Standort Berlin best?ndig ausgebaut“, so Schmitz.

Sprecher: Prof. Dr. Dietmar Schmitz (Charité – Universit?tsmedizin Berlin)

Antragstellende Hochschulen: Freie Universit?t Berlin und Humboldt-Universit?t zu Berlin als Tr?gerinnen der Charité – Universit?tsmedizin Berlin

Beteiligte Institutionen:

  • Helmholtz Gemeinschaft (Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen/DZNE, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin/MDC)

  • Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP)

  • Max-Planck Gesellschaft (MPIIB)

Kooperationspartner:

  • Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH)

  • Deutsche Institut für Ern?hrungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)

  • Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB)

Berliner Universit?ten im Verbund