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比分365,球棎足球比分 forschungsstark – Ein Jahr Exzellenzverbund Berlin University Alliance

比分365,球棎足球比分e Pressemitteilung der Freien Universit?t Berlin, der Humboldt-Universit?t zu Berlin, der Technischen Universit?t Berlin und der Charité – Universit?tsmedizin Berlin

Nr. 219/2020 vom 19.11.2020

Ein Jahr nach dem Start als Exzellenzverbund stellte die Berlin University Alliance (BUA) vor, was sie in dem ersten F?rderjahr erreicht hat. Ziel des Verbunds aus der Freien Universit?t Berlin, der Humboldt-Universit?t zu Berlin, der Technischen Universit?t Berlin sowie der Charité – Universit?tsmedizin Berlin ist es, einen integrierten Forschungsraum über die Institutionengrenzen hinweg zu schaffen.

?Ich finde es bemerkenswert, wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich schon im ersten Jahr des Exzellenzverbunds zusammengefunden haben, um gemeinsam Gro?es zu bewegen. Auch Corona hat uns dabei nicht gebremst. Insgesamt wurden bereits über 560 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in über 130 gemeinsamen, über die BUA finanzierten Forschungsprojekten zusammengebracht. Und auch das Gesetzgebungsverfahren für die Kooperationsplattform konnte schon im ersten F?rderungsjahr abgeschlossen werden. Das macht uns keiner nach!“, fasste Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Pr?sident der Freien Universit?t Berlin und bis Mitte November 2020 Sprecher der Berlin University Alliance, zusammen.

Unter der Headline der Grand Challenge Initiatives hatte der Verbund mit einem Pre-Call Social Cohesion 55 Projekte mit insgesamt 540.000 Euro F?rdersumme auf den Weg gebracht. Ein Pre-Explorationsprojekt zu Corona umfasst 1,8 Millionen Euro. In einer Sonderausschreibung zur Erhebung von Daten rund um die Pandemie wurden 12 Projekte in H?he von 900.000 Euro gef?rdert. Die Intensivierung der Forschung zu Social Cohesion umfasst seit Oktober 2020 sechs ?Exploration Projects“ mit 7,1 Millionen Euro F?rderung über drei Jahre. Durch gemeinsam mit der University of Oxford, der University of Melbourne und der National University of Singapore ausgeschriebene Projekte sowie die Gründungen des Centre for Advanced Studies (im August 2020) und des Berlin Center for Global Engagement (im Mai 2020) konnten zudem gemeinsam neue Akzente im Bereich der Internationalen Vernetzung der Verbundpartnerinnen gesetzt werden.

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Sprecherin der Berlin University Alliance und Pr?sidentin der Humboldt-Universit?t zu Berlin, hob hervor: ?Mit unseren Grand Challenges haben wir im vergangenen Jahr schon viel in Bewegung setzen k?nnen! Nun wollen wir unseren Fokus st?rker auf den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft richten. Wir wollen gemeinsam die Zukunftsthemen erkennen, bearbeiten und voranbringen, die Gesellschaft und Wissenschaft bewegen. Das Ziel ist, diesen Austausch nicht nur für die Gesellschaft, sondern insbesondere auch für die Wissenschaft fruchtbar zu machen.“

Ein vertiefter Wissensaustausch mit der Gesellschaft soll Perspektiven au?erhalb der Wissenschaft in Forschungsprozessen zur Geltung bringen. Experimentallabore für Wissenschaftskommunikation bieten den passenden Rahmen, um Formate für einen multidirektionalen Dialog zu erproben. Der dynamische Wissenstransfer soll dazu beitragen, neue Grand Challenge Initiatives zu identifizieren und zu gestalten, das hei?t gesellschaftliche Herausforderungen von globaler Bedeutung gemeinsam anzugehen. Insbesondere die ?Exploration Projects“ zu den Grand Challenge Initiatives sind als inter- und transdisziplin?re Forschungsgruppen angelegt und st?rken dadurch Berlin als Wissenschaftsstandort.

Bestehende Angebote für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf allen Karrierestufen werden ausgebaut. Dazu geh?rt das Berlin Graduate Studies Support Program ebenso wie die Leadership-Angebote der H?user, die in der Berlin Leadership Academy weiterentwickelt werden. Im kommenden Jahr sollen unter anderem die Berlin Recruitment Services die Rekrutierungsstandards und -prozesse optimieren und dabei insbesondere Diversit?ts- und Gleichstellungsaspekte berücksichtigen.

?Die gesellschaftlichen Herausforderungen sind komplexer geworden. Sie lassen sich l?ngst nicht mehr lokal begrenzen. Wir ben?tigen zur Probleml?sung viele unterschiedliche Wissenstr?gerinnen und Wissenstr?ger aus ganz unterschiedlichen Disziplinen. Die BUA f?rdert sie und ihre trans- und interdisziplin?re Forschung. Ein gro?es Augenmerk legen wir dabei auf den Austausch zwischen Wissenschaft und den vielf?ltigen gesellschaftlichen Akteuren. Es soll ein gro?er Kosmos entstehen, in dem die besten Ideen gemeinsam weiterentwickelt werden“, betonte Prof. Dr. Christian Thomsen, Pr?sident der Technischen Universit?t Berlin.

Bei der ersten Grand Challenge Initiative zu ?Social Cohesion“ werden Projekte gef?rdert, die bislang kaum beachtete Querverbindungen von Arbeits- und Infrastruktur in Migrationsgesellschaften, Kultur, St?dtebau und Ern?hrungssystem mit innovativen Methoden untersuchen. Die Corona-Pandemie zeigt, wie eng die Fragestellungen zum sozialen Zusammenhalt mit Global Health, der zweiten Grand Challenge Initiative des Exzellenzverbundes, zusammenh?ngen. Zu Global Health sollen Anfang des Jahres 2021 ebenfalls Exploration Projects ausgeschrieben werden.

Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universit?tsmedizin Berlin unterstrich: ?Der zentrale Stellenwert von Gesundheit – für die Gesellschaft, die Wirtschaft und auch die Wissenschaft – wird aktuell in einer ungeahnten Dynamik deutlich. Global Health ist eine wesentliche Voraussetzung für die individuelle als auch kollektive Stabilit?t, Sicherheit und Zukunft – weltweit. Dies k?nnen wir nur gemeinsam erreichen.“

Weitere Informationen

Die Berlin University Alliance

Die Berlin University Alliance ist der Verbund der drei Berliner Universit?ten Freie Universit?t Berlin, Humboldt-Universit?t zu Berlin, Technische Universit?t Berlin sowie der Charité – Universit?tsmedizin Berlin für die gemeinsame Gestaltung von Wissenschaft in Berlin. Die vier Partnerinnen haben sich zusammengeschlossen, um den Wissenschaftsstandort Berlin zu einem gemeinsamen Forschungsraum weiterzuentwickeln, der zur internationalen Spitze z?hlt. Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen dabei die gemeinsame Erforschung gro?er gesellschaftlicher Herausforderungen, die St?rkung des Austausches mit der Gesellschaft, die Nachwuchsf?rderung, Fragen der Qualit?t und Wertigkeit von Forschung sowie übergreifende Vorhaben in Forschungsinfrastruktur, Lehre, Diversit?t, Chancengerechtigkeit und Internationalisierung. Die Berlin University Alliance wird gef?rdert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und L?ndern. Mehr Informationen unter: www.berlin-university-alliance.de

Pressekontakt

Christina Camier, Pressesprecherin, Berlin University Alliance, Tel.: +49 170 590 06 21, E-Mail: christina.camier@berlin-university-alliance.de